Was kostet eine anwaltliche Vertretung?

Die Kosten für einen Anwalt hängen von verschiedenen Faktoren ab. Es lässt sich nicht pauschalisieren, diese Kosten im Vorfeld aufzulisten. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie sich vor der Eröffnung eines Verfahrens einfach bei einem Anwalt über dessen Kosten informieren. Wir möchten aber dennoch kurz erläutern, welche Faktoren bei einem solchen Anwalt zum Tragen kommen.

Was kostet eine Anwalt
Quelle: pixabay.com

Wie genau könnte sich Ihre Anwaltsrechnung zusammen setzen? Genau diese Frage wollen wir nun für Sie klären. Denn der Anwalt erhebt nicht einfach nur sein Honorar, wie Sie es gern hätten. Er wird natürlich eine aufgeschlüsselte Kostenrechnung vorlegen, die Sie dann zur Zahlung nutzen können. Sollte am Ende klar sein, dass Sie den Anwalt nicht bezahlen können, dann ist es wichtig, dass Sie sich über Gerichtskosten oder Anwaltskostenbeihilfe erkundigen. Beide Fälle sind möglich.

Ihr Fall muss also nicht ungeklärt bleiben, wenn Sie vorher schon wissen, was genau Sie in Sachen Anwaltskosten erwartet und wie Sie die Kosten später begleichen können. Sie sollten also auf jeden Fall weiterlesen, wenn Sie mehr erfahren möchten.

Wie setzt sich eine Honorarrechnung durch den Anwalt zusammen?

Beim ersten Gespräch mit Ihrem Anwalt werden einige Fragen geklärt. Es gibt immer einen Streitwert, um den gesprochen wird. Anhand dieses Streitwertes setzen sich weitere Kosten zusammen und Sie sollten hier so offen und ehrlich wie möglich sein. Natürlich kann man nicht im Vorfeld ermessen, wie hoch der eigentliche Streitwert ausfällt und diesen kann man auch nicht immer zurate ziehen, aber man sollte es auf jeden Fall berücksichtigen.

Als weiterer Faktor kommt eine angefallene Geschäftsgebühr zum Tragen. Diese wird der Anwalt natürlich auch auf seiner Rechnung angeben. Sollten Sie es in Erwägung ziehen, den Anwalt per Raten zu zahlen, dann teilen Sie ihm das bitte mit. In diesem Fall kann der Anwalt Zinsen auferlegen. Diese fallen an, weil Sie den Betrag nicht in einer Summe begleichen. Weiterhin rechnet ein Anwalt eine Postgebühr mit ein. Diese ist erforderlich wenn Briefverkehr stattfindet. Dann wird eine Pauschale erhoben, die Sie ebenfalls begleichen müssen.

Weiterhin muss auch der Anwalt auf seinen Rechnungen die Mehrwertsteuer angeben. Er ist nicht davon befreit und diese kommt als letzter Punkt auf die Rechnung. Sie sollten die Kosten genau im Auge behalten. Oftmals kann man einen Kostenvoranschlag von einem Anwalt bekommen. Diesen sollten Sie beauftragen, wenn Sie keine Überraschungen mögen. Wundern Sie sich nicht, wenn die tatsächliche Rechnung dann höher ausfällt. Für einen Anwalt ist es im Vorfeld schwer zu sagen, wie aufwendig ein Fall wird. Daher sollten Sie hier verständnisvoll sein und wissen, dass das passieren kann.

Die Kostenbegleichung

Die Kosten für den Anwalt kann man auf Raten aufteilen. Oftmals kann man sich einen Anwalt gar nicht leisten und benötigt diesen auch nicht, weil man selbst dafür verantwortlich ist. Wer als Angeklagter in einem Prozess einen Anwalt benötigt, sollte sich ebenfalls über die Kosten informieren. Hierfür ist aber der Anwalt selbst immer die richtige Person. Denn er kann Auskunft zu den brennenden Fragen geben.

Die Kosten sollten immer im Rahmen bleiben. Hat man dazu fragen, kann man sich jederzeit an den Anwalt leisten. Es ist nicht unüblich, dass ein Streitwert für die Honorarsumme einberufen wird. Auch falls ein Anwalt ein Testament erstellt, kann er diesen Wert berücksichtigen. Daran ermisst sich dann sein Honorar. Natürlich könnte man den Anwalt auch nach einem Stundenlohn fragen. Dieser sollte dann auch aufgezeigt werden.

Ein Anwalt sollte immer beauftragt werden und das steht für die meisten Menschen auch außer Frage. Aus diesem Grund ist es mehr als wichtig, sich zu informieren, was er kostet. Man sollte hier aber nicht scheu sein und einfach nach den Kosten fragen. Andernfalls kann man nicht erfahren, was es kosten würde.